Wasserqualität ist Lebensqualität
Die wichtigsten Qualitätsunterschiede sollte jeder kennen ...

Natürliches Mineralwasser

Ist ursprünglich rein, d.h. es stammt aus unterirdischen, vor Verunreinigung geschützten Wasservorkommen. Es muss direkt am Quellort abgefüllt werden. Sein natürlicher Gehalt an Mineralien und Spurenelementen wirkt sich positiv auf den menschlichen Organismus aus. Natürliches Mineralwasser bedarf einer amtlichen Anerkennung und ist das am besten kontrollierte Lebensmittel. Die Germeta Quelle wird seit 1679 für ihre besonders ausgewogene Mineralisation geschätzt.

Natürliches Heilwasser

Stammt ebenfalls aus unterirdischen Wasservorkommen und muss direkt an der Quelle abgefüllt werden. Durch seine besondere Zusammensetzung hat es nachweislich heilende, lindernde und vorbeugende Wirkungen. Es unterliegt dem Arzneimittelgesetz und benötigt eine amtliche Zulassung.

Quellwasser

Auch Quellwasser entstammt unterirdischen Vorkommen, jedoch muss es weder ursprüngliche Reinheit noch eine ernährungsphysiologische Wirkung nachweisen. Quellwasser muss lediglich die für Trinkwasser geltenden Kriterien erfüllen.

Tafelwasser

Tafelwasser wird industriell hergestellt. Es kann künstlich aus verschiedenen Wässern (z.B. Trinkwasser oder Mineralwasser) gemischt werden.
Ihm dürfen Meerwasser, Natursole, bestimmte zugelassene Zusatzstoffe und Kohlendioxid zugesetzt werden.

Leitungswasser

Für Trinkwasser wird dem Wasserkreislauf so genanntes Rohwasser (Grundwasser und Oberflächenwasser, z.B. Seenwasser, Klärwasser) entnommen, dessen Qualität regional stark schwankt. Meist ist
es erst nach einer aufwendigen Aufbereitung für den Verzehr geeignet. Die Wasserwerke kontrollieren ständig die Trinkwasserqualität, sind für diese aber nur bis zur Wasseruhr verantwortlich. In Mode gekommen ist die heimische Zubereitung von "Sprudelwasser" mit Hilfe von Sodageräten (Sprudler). Hierbei wird dem Leitungswasser Kohlensäure zugeführt.